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DER PON
Der PON - ein
kleiner Hütehund, der sich inzwischen auch bei uns als idealer
Familienhund einen Namen gemacht hat. Sein vollständiger Name
- Polski Owczarek Nizinny - verrät seine ursprüngliche
Heimat, die polnischen Niederungen. Dort wurde er vorwiegend als
Wach- und Hofhund der Bauern gehalten. Als anspruchsloser und widerstandsfähiger
Hund mit tief verwurzeltem Hütetrieb diente er zum Hüten
des "Kleinviehs" und zur Bewachung des Hofes. Die Arbeit
an der Schafherde war eher seinem großen, weißen Bruder,
dem Polski Owczarek Podhalanski vorbehalten.
Die polnischen
Literatur berichtet 1514 erstmals von einem kleinen zotteligen Hirtenhund
, auf den der heutige PON zurückgeführt wird. Jedoch erst
ab 1950 begann man in Polen mit der gezielten Zucht und im Jahr
1972 kamen die ersten PONs durch Jörg Haufschild nach Deutschland.

Als
kluger und lernfreudiger Hund mit ausgezeichnetem Gedächtnis
eignet er sich zu vielen Formen der Ausbildung. Sei es die einfache
Begleithundeausbildung oder auch die "Höhere Schule"
als Sanitäts- oder Fährtenhund.
Ein Kläffer oder gar Angreifer ist der PON nicht, Haus und
Garten werden jedoch gut bewacht.
Fremden Hunden gegenüber zeigt er sich manchmal reserviert
aber freundlich.
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Was
zeichnet den PON aus?
Als typischer
Hütehund ist er ein treuer, seinem Menschen ergebener Begleiter
und Gefährte. Zu seinen liebenswertesten Charaktereigenschaften
zählt seine große Anhänglichkeit und der ausgeprägte
Hütetrieb, der ihn gern in unmittelbarer Nähe seiner Familie
verweilen lässt. Er neigt nicht zum Wildern und Streuen. Selbst
Spaziergänge in Wäldern sind mit ihm auch ohne Leine problemlos
möglich. Seine Freude an Apportierspielen zu Land und zu Wasser
macht jeden Spaziergang mit ihm unterhaltsam. Besonders angenehm
ist seine Ausgeglichenheit im Haus, gepaart mit großer Lebendigkeit
im Freien.
Für
Kinder ist der PON ein wunderbarer Sozialpartner, der freudig und
aufmerksam jedes Spiel begleitet. Bereits in der Züchterfamilie
wird jeder PON-Welpe an der Umgang mit Kindern gewöhnt.
Auch anderen Haustieren gegenüber verhält sich der PON
souverän und zeigt viel Toleranz.

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Bewegung
und Sport
Der PON ist
im Freien ein nicht müde werdender, fröhlicher Gefährte.
Sein stämmiges Gebäude und eine kräftige Muskulatur
prädestinieren ihn auch zu ausgedehnten Spaziergängen,
Radwanderungen oder als Begleiter beim Joggen und Inline-Skaten.

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Mit
Begeisterung teilt der PON sportliche Aktivitäten wie Agility
oder Flyball. Ganz besonderen Spaß bereitet einem PON-Halter
die Apportierfreudigkeit seines Hundes. Ob Brötkörbchen,
Leine oder Zeitung, - apportieren ist für jeden PON einfach
eine furchtbar wichtige Angelegenheit.
Pflege
Trotz des langen
Haarkleids ist der PON recht pflegeleicht. Verwendet man geeignetes
Werkzeug und die richtige Technik, reicht es aus, wenn der PON einmal
wöchentlich gekämmt und gebürstet wird. Wichtig ist
eine frühzeitige Gewöhnung schon im Welpenalter und eine
anschauliche Unterweisung durch den Züchter.
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Nicht
zuletzt die sehr ähnlichen Charakter- und Wesenszüge verdeutlichen
den gemeinsamen Ursprung dieser beiden Hunderassen. Allerdings kann
der heutige PON schon eine gewisse "Sturköpfigkeit"
an den Tag legen. Der Schafpudel hingegen zeichnet sich nach wie
vor durch aufmerksames Wesen und ausgeprägte Willigkeit aus.
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Die
Verwandten
Im Jahr 1986
besuchten wir in Polen die Züchterin Danuta Hryeniewicz auch
als "Mutter des PON" bekannt. Frau Hryeniewicz erzählte
uns, dass sie bei der Rückkreuzung des PON auch den Pommerschen
Pudel, auch SCHAFPUDEL
genannt, eingesetzt hat. Bedenkt man dann noch, dass der PON bis
1988 noch 52 cm groß sein durfte und auch Hunde von 54cm keine
Seltenheit war, so ist die nahe Verwandtschaft allein im Äußeren
schon recht deutlich zu erkennen.
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